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Burmilla

Die Burmilla ist eine elegante und freundliche Katzenrasse mit einem sanften Wesen und einem edlen Aussehen. Sie entstand in den 1980er-Jahren durch eine zufällige Kreuzung zwischen einer Burmakatze und einer Chinchilla-Perserkatze. Das Ergebnis war eine Katze mit dem liebevollen Charakter der Burma und dem schimmernden Fell der Chinchilla. Burmillas sind menschenbezogen, verspielt und zugleich ausgeglichen. Sie passen gut in Familien, zu Einzelpersonen und auch in ruhigere Haushalte, da sie Nähe geniessen, ohne aufdringlich zu sein.

Burmilla

13–18 Jahre

25–30 cm

3–6 kg

Hund springt ins Wasser

Persönlichkeit

Als Anfängerkatzen geeignet

Tief
Hoch

Durchschnittliche Gesundheit

Tief
Hoch

Zuneigung zu Menschen

Tief
Hoch

Physische Aktivität

Tief
Hoch

Charakter und Verhalten

Burmillas sind freundliche, soziale und ausgeglichene Katzen. Sie sind verspielt, aber nicht überdreht, und behalten ihre verspielte Art oft bis ins hohe Alter. Sie lieben es, mit ihren Menschen zu interagieren, drängen sich aber selten in den Vordergrund. Burmillas beobachten gern, sind neugierig und folgen ihren Bezugspersonen oft leise durch die Wohnung. Sie miauen eher wenig und haben eine sanfte Stimme. Diese Rasse ist intelligent, lernt schnell und geniesst interaktives Spielzeug, ohne ständig Beschäftigung einzufordern.

Burmilla Katze im Garten

Fellpflege und Hygiene

Das feine, seidige Fell der Burmilla ist pflegeleicht und neigt kaum zum Verfilzen. Einmal pro Woche bürsten reicht in der Regel aus, um lose Haare zu entfernen und den natürlichen Glanz zu erhalten. Während des Fellwechsels kann etwas häufigeres Bürsten sinnvoll sein. Burmillas sind sehr sauber und verbringen viel Zeit mit der eigenen Fellpflege. Dennoch sollten Ohren regelmässig kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden. Auch Krallenpflege und gelegentliche Zahnkontrollen gehören zur Grundpflege, um langfristig gesund zu bleiben.

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Grösse und Gewicht

Burmillas sind mittelgrosse Katzen mit einem harmonischen, leicht muskulösen Körperbau. Sie wirken elegant und ausgewogen, ohne zu zierlich oder zu kräftig zu sein. Kater erreichen meist ein Gewicht von 4 bis 6 kg, Weibchen etwa 3 bis 5 kg. Ihre Beine sind schlank, der Körper gut proportioniert und beweglich. Sie klettern gern, brauchen aber weniger extreme Kletterhöhen als sehr aktive Rassen. Ein stabiler Kratzbaum und gemütliche Liegeplätze reichen meist aus, um ihren Bewegungsdrang zu decken.

Zuneigung gegenüber Menschen

Die Burmilla ist sehr menschenbezogen und baut enge Bindungen zu ihren Bezugspersonen auf. Sie liebt Nähe, kuschelt gern und liegt oft in der Nähe ihrer Menschen, ohne ständig Aufmerksamkeit einzufordern. Diese Katzen sind anhänglich, aber respektieren auch Ruhephasen. Gegenüber Kindern zeigen sie sich geduldig und freundlich. Mit anderen Katzen und ruhigen Hunden kommen sie meist gut zurecht. Ihre ausgeglichene Art macht sie zu idealen Begleitern für Menschen, die eine liebevolle, aber nicht dominante Katze suchen.

Lebenserwartung

Burmillas haben eine gute Lebenserwartung von etwa 13 bis 18 Jahren. Mit hochwertiger Ernährung, regelmässigen Tierarztbesuchen und einem stressarmen Umfeld können sie ein langes, gesundes Leben führen. Sie profitieren von moderater Bewegung, geistiger Beschäftigung und engem sozialen Kontakt. Da sie sehr sensibel auf ihre Umgebung reagieren, ist ein stabiles Zuhause wichtig für ihr Wohlbefinden und ihre langfristige Gesundheit.

Häufige Gesundheitsprobleme

Burmillas gelten insgesamt als robuste Katzen, dennoch können vereinzelt gesundheitliche Probleme auftreten:

Polyzystische Nierenerkrankung (PKD): Kann durch den Perseranteil vorkommen, seriöse Zuchten testen darauf.

Zahnprobleme: Zahnstein und Zahnfleischentzündungen sind möglich.

Übergewicht: Bei zu wenig Bewegung und falscher Ernährung.

Atemwegsprobleme: Selten, aber möglich bei empfindlichen Tieren.

Regelmässige Vorsorgeuntersuchungen, eine ausgewogene Ernährung und verantwortungsvolle Zucht helfen, diese Risiken zu reduzieren und die Lebensqualität hoch zu halten.

Preis

Burmillas gehören zu den mittelpreisigen Katzenrassen. In der Schweiz liegen die Anschaffungskosten je nach Zucht, Stammbaum und Fellfarbe meist zwischen 900 und 1800 CHF. Seriöse Züchter legen grossen Wert auf Gesundheit, Sozialisierung und artgerechte Aufzucht. Neben dem Kaufpreis sollten laufende Kosten für Futter, Tierarzt, Pflege, Spielzeug und Ausstattung eingeplant werden.

Katzenversicherung

Auch für Burmillas ist eine Katzenversicherung sinnvoll. Sie kann unerwartete Kosten bei Krankheit oder Unfall abdecken und bietet finanzielle Sicherheit. Viele Versicherungen übernehmen zusätzlich Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen. Gerade bei einer langfristigen Begleiterin wie der Burmilla sorgt eine Versicherung für Entlastung und ermöglicht eine optimale medizinische Versorgung ohne finanzielle Sorgen.