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2026-10-22
2026-10-22

Gemeinsam fit: Ein 15-Minuten-Workout für dich und deinen Hund

Das Fitnessstudio-Abo staubt vor sich hin, aber deine Gassirunde machst du jeden Tag? Dann nutz sie doch für ein kleines Workout. Mit fünf einfachen Übungen trainierst du in 15 Minuten Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht, und dein Hund ist mittendrin statt nur dabei. Ganz ohne Geräte, direkt auf dem Spaziergang.

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Hund springt ins Wasser

Bevor ihr startet: Ist dein Hund fit dafür?

Nicht jede Übung passt zu jedem Hund. Bei Welpen und Junghunden wachsen Knochen und Gelenke noch. Wir empfehlen dir daher, mit Sprüngen, Treppen und langen Joggingstrecken zu warten, bis dein Hund ausgewachsen ist. Bei grossen Rassen kann das gut und gerne 18 Monate oder länger dauern. Auch ältere Hunde, Hunde mit Gelenkproblemen oder Übergewicht brauchen ein angepasstes Programm. Wie du erkennst, ob dein Senior Schmerzen hat, liest du in unserem Beitrag Senioren im Herbst.

Und nach dem Fressen gilt: erst einmal Pause. Gerade bei grossen Hunden solltest du nach einer Mahlzeit ein bis zwei Stunden mit intensiver Bewegung warten, um das Risiko einer Magendrehung zu senken. Für dich selbst gilt: Wenn du gesundheitliche Beschwerden hast oder lange keinen Sport mehr gemacht hast, sprich vorher kurz mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Aufwärmen: 3 Minuten

Starte mit zügigem Gehen und lass deinen Hund dabei in Ruhe schnüffeln und sich lösen. Kreise währenddessen die Arme, zieh die Schultern hoch und lass sie wieder fallen. Gerade bei kühlen Temperaturen ist das Aufwärmen wichtig, für deine Muskeln genauso wie für die deines Vierbeiners.

Das Workout: 10 Minuten

1. Power-Walk-Intervalle

Dauer: 2 Minuten | Für dich: Ausdauer | Für deinen Hund: Kondition

Wechsle 30 Sekunden sehr zügiges Gehen oder lockeres Joggen mit 30 Sekunden normalem Tempo ab. Dein Hund läuft an lockerer Leine neben dir im Trab. Das bringt euren Kreislauf in Schwung, ohne dass einer von euch überfordert wird.

2. Kniebeugen mit «Sitz»

Dauer: 2 Minuten | Für dich: Beine und Po | Für deinen Hund: Impulskontrolle

Stell dich hüftbreit hin und geh in die Kniebeuge, als würdest du dich auf einen Stuhl setzen. Bei jeder Kniebeuge gibst du deinem Hund das Signal «Sitz», beim Hochkommen ein «Steh» oder ein Lobwort. So trainierst du deine Beine und dein Hund übt Konzentration. Starte mit 10 Wiederholungen, kurze Pause, dann nochmals 10.

3. Ausfallschritte mit Slalom

Dauer: 2 Minuten | Für dich: Beine und Gleichgewicht | Für deinen Hund: Beweglichkeit

Mach einen grossen Ausfallschritt nach vorne und führ deinen Hund mit einem Leckerli in der Hand unter deinem vorderen Bein hindurch. Dann wechselst du das Bein und lockst ihn auf die andere Seite. Für grosse Hunde funktioniert die Übung auch, indem er einfach in einer Acht um deine Beine läuft.

4. Plank mit «Bleib»

Dauer: 2 Minuten | Für dich: Rumpf und Rücken | Für deinen Hund: Geduld

Geh in den Unterarmstütz und halte deinen Körper gerade wie ein Brett. Dein Hund liegt währenddessen im «Platz» neben dir und bleibt liegen. Halte die Position 20 bis 30 Sekunden, mach eine kurze Pause und wiederhole. Kleine Hunde, die das Spiel kennen, dürfen auch als Tunnel unter dir durchlaufen.

5. Balance am Baumstamm

Dauer: 2 Minuten | Für dich: Waden und Gleichgewicht | Für deinen Hund: Körpergefühl

Such dir einen niedrigen, stabilen Baumstamm oder eine Mauerkante. Dein Hund balanciert langsam darüber, während du ihn an lockerer Leine begleitest. Du machst parallel dazu Wadenheben: auf die Zehenspitzen und langsam wieder runter. Bei nassem Holz oder Laub ist besondere Vorsicht angesagt, es kann rutschig sein.

Cool-down: 2 Minuten

Geh zum Abschluss in gemütlichem Tempo weiter und lass deinen Hund nochmals ausgiebig schnüffeln. Das beruhigt und gehört für ihn zur Erholung dazu. Du kannst dabei deine Oberschenkel, Waden und Schultern sanft dehnen. Zum Schluss gibt es eine Extraportion Lob für euer Team.

Tipps für die dunkle Jahreszeit

Im Herbst und Winter findet das Workout oft in der Dämmerung statt. Wähl deshalb eine beleuchtete, übersichtliche Strecke und sorg dafür, dass ihr beide gut sichtbar seid. Wie das am besten gelingt, erfährst du in unserem Beitrag Zeitumstellung: So kommt ihr sicher durch die dunklen Spaziergänge.

Dranbleiben lohnt sich

Zwei- bis dreimal pro Woche reichen, um einen Unterschied zu spüren. Das passt auch zu den Schweizer Bewegungsempfehlungen: Sie raten Erwachsenen neben Ausdauer zu kräftigenden Übungen an mindestens zwei Tagen pro Woche. Genau das decken Kniebeugen, Ausfallschritte und Plank ab. Steigere dich langsam, zum Beispiel mit mehr Wiederholungen oder längeren Intervallen. Und achte auf deinen Hund: Hechelt er stark, bleibt er zurück oder legt er sich hin, ist es Zeit für eine Pause. Das Wichtigste ist ohnehin, dass ihr beide Spass habt. Warum regelmässige Bewegung mit Hund deiner Gesundheit so guttut, liest du in unserem Beitrag Gesund mit Fellnase.

Unser Tipp: Dein Hund humpelt nach dem Training oder schont ein Bein? Als Calingo Kund:in kannst du unseren Online-Tierarzt rund um die Uhr und unlimitiert kontaktieren und abklären, ob ein Besuch in der Praxis nötig ist.

Ein fittes Team ist ein gesundes Team. Und falls doch einmal etwas passiert, ist dein Hund mit der Calingo Hundeversicherung gut abgesichert.

Ab welchem Alter kann mein Hund mittrainieren?
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Ruhige Übungen wie «Sitz» bei der Kniebeuge oder «Bleib» beim Plank gehen schon mit jungen Hunden. Sprünge, Treppen, Joggen und Balanceübungen in der Höhe solltest du erst machen, wenn dein Hund ausgewachsen ist. Bei grossen Rassen kann das 18 Monate oder länger dauern. Frag im Zweifel deine Tierärztin oder deinen Tierarzt oder nutze als Calingo-Kund:in die Telemedizin

Wie oft sollten wir das Workout machen?
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Zwei- bis dreimal pro Woche ist ein guter Rhythmus. An den anderen Tagen geniesst ihr einfach eure normalen Spaziergänge.

Kann ich auch mit meinem Hund joggen gehen?
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Ja, wenn dein Hund ausgewachsen und gesund ist und du langsam aufbaust. Sehr schwere Hunde und Senioren sind dafür meist nicht geeignet. Achte ausserdem auf weichen Untergrund und genügend Pausen.

Mein Hund macht nicht mit. Was nun?
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Viele Übungen sind für Hunde neu. Belohne schon kleine Schritte, mach kurze Einheiten und übe die Signale zuerst ohne Workout. Mit etwas Geduld wird das gemeinsame Training schnell zum Highlight eurer Runde.

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Von Haustiereltern für Haustiereltern

Die Gesundheit deiner Fellnase ist unser Job

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