Zeitumstellung: So kommt ihr sicher durch die dunklen Spaziergänge
Jedes Jahr Ende Oktober wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt. Für dich heisst das: eine Stunde länger schlafen. Für deinen Hund heisst es erst einmal: Wo bleibt mein Frühstück? Und von einem Tag auf den anderen ist es auf der Abendrunde stockdunkel. Wir zeigen dir, wie ihr die Umstellung entspannt meistert und auf dunklen Wegen sicher unterwegs seid.

Deine Fellnase kennt keine Uhr
Dein Vierbeiner richtet sich nach seiner inneren Uhr und nach euren Gewohnheiten. Nach der Zeitumstellung fühlt sich für ihn alles eine Stunde später an. Wer bisher um 7 Uhr gefrühstückt hat, steht also gefühlt um 6 Uhr neben deinem Bett und wartet.
Am entspanntesten klappt die Umstellung in kleinen Schritten. Verschieb Fütterung und Spaziergänge mit deinem Hund jeden Tag um 10 bis 15 Minuten nach hinten, bis ihr bei der neuen Zeit angekommen seid. Am besten startest du schon ein paar Tage vor der Umstellung. Die meisten Hunde haben sich nach etwa einer Woche umgewöhnt. Übrigens gilt das auch für Katzen: Sie mögen Veränderungen in ihrer Routine meist noch weniger. Und Freigänger sind nach der Umstellung häufiger in der Dämmerung unterwegs. Ob es sich lohnt, deine Katze im Winter nachts drinnen zu behalten, liest du in unserem Beitrag Freigänger oder Stubentiger?.

Warum die Dämmerung so heikel ist
Mit der Zeitumstellung fällt die Feierabendrunde schlagartig in die Dämmerung oder in die Dunkelheit. Und das hat Folgen: Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU, wie die Kantonspolizei Schwyz zusammenfasst, ist das Unfallrisiko für Fussgänger:innen in der Dämmerung und in der Nacht dreimal höher als am Tag. Kommen Regen, Schnee oder Gegenlicht dazu, steigt es sogar auf das Zehnfache.
Der Grund ist einfach: Autofahrer:innen sehen dich zu spät. In dunkler Kleidung wirst du erst aus rund 25 Metern wahrgenommen, in heller Kleidung aus rund 40 Metern. Mit Reflektoren oder Licht sind es rund 140 Meter. Zum Vergleich: Ein Auto braucht bei 50 km/h mindestens 40 Meter, um anzuhalten. Und dein Hund? Der ist kleiner, dunkler und deshalb oft noch schlechter zu sehen als du.
So bist du gut sichtbar
Helle Kleidung ist ein guter Anfang, Reflektoren sind besser. Laut BFU-Ratgeber wirst du mit Reflektoren aus etwa der dreifachen Distanz erkannt wie in dunkler Kleidung, mit reflektierenden Bändern an Armen und Fussgelenken sogar aus der vier- bis fünffachen. Bewegung fällt im Scheinwerferlicht nämlich besonders auf. Achte ausserdem darauf, dass du rundum sichtbar bist und nicht nur von vorne. Eine Leuchtweste oder eine Stirnlampe sorgt auf unbeleuchteten Wegen für zusätzliche Sicherheit, und du siehst gleichzeitig besser, wo ihr hintretet.
Und so wird dein Hund zum Leuchtturm
Für deinen Hund gibt es eine ganze Palette an Möglichkeiten: Leuchthalsbänder, Leinen und Geschirre mit reflektierenden Streifen, LED-Anhänger fürs Halsband oder eine Warnweste. Gerade bei dunklen Hunden lohnt es sich, mehrere Elemente zu kombinieren. Ein Leuchthalsband zeigt, wo dein Hund ist, eine Weste macht seine Grösse sichtbar.
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Mach vor dem ersten dunklen Spaziergang am besten einen kurzen Check: Leuchten alle Lichter noch, sind die Batterien voll und sitzt das Leuchthalsband so, dass es nicht vom Fell verdeckt wird? Bei langhaarigen Hunden verschwindet ein schmales Band schnell im Fell.
Unterwegs im Dunkeln: Darauf solltest du achten
In der Dämmerung sind viele Wildtiere unterwegs. Lass deinen Hund deshalb auf unübersichtlichen Wegen, im Wald und an Strassen an der Leine, auch wenn der Rückruf sonst gut sitzt. Bleib im Dunkeln lieber auf bekannten, beleuchteten Wegen und lass die Kopfhörer zuhause, damit du hörst, was um euch herum passiert.
Nach der Runde lohnt sich ein kurzer Blick auf die Pfoten. Im Dunkeln übersieht man Scherben, Dornen oder Streusplitt schnell. Und wenn die Abendrunde mal kürzer ausfällt: Mit unseren DIY-Spielen für Hund und Katze lastest du deinen Vierbeiner drinnen sinnvoll aus.
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Sichtbar, gut vorbereitet und entspannt: So macht die dunkle Jahreszeit mit deinem Vierbeiner trotzdem Spass. Und wenn doch einmal etwas passiert, ist deine Fellnase mit Calingo gut versichert.
Die meisten Hunde haben sich nach etwa einer Woche umgestellt. Am einfachsten gelingt es, wenn du Fütterung und Spaziergänge schrittweise um 10 bis 15 Minuten pro Tag verschiebst.
Ein Leuchthalsband ist ein guter Anfang, zeigt aber nur einen kleinen Punkt. Kombiniert mit einer reflektierenden Leine oder einer Warnweste ist dein Hund deutlich besser als Hund erkennbar. Und denk auch an deine eigene Sichtbarkeit.
Auf übersichtlichen, bekannten Wiesen mit sicherem Rückruf kann das in Ordnung sein. In der Nähe von Strassen und im Wald ist es ratsam, deinen Hund im Dunkeln an die Leine zu nehmen. Beachte zudem die Leinenpflicht in deinem Kanton.
Auch Katzen sind in der Dämmerung gefährdet, vor allem in der Nähe von Strassen. Ein reflektierendes Halsband mit Sicherheitsverschluss kann helfen. Viele Halter:innen lassen ihre Katze in der dunklen Jahreszeit zudem nachts lieber drinnen.
Von Haustiereltern für Haustiereltern
Die Gesundheit deiner Fellnase ist unser Job







