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2026-07-28
2026-07-28

Ein Welpe zieht ein. Was muss ich alles beachten?

Der Einzug eines Welpen ist ein lebensveränderndes Ereignis voller Vorfreude. Doch zwischen den Träumen von gemeinsamen Spaziergängen und dem ersten Kuscheln auf dem Sofa mischt sich oft die Realität: schlaflose Nächte, angekaute Tischbeine und die grosse Frage: „Mache ich alles richtig?“ Dieses Gefühl der Überforderung wird oft als „Welpenblues“ bezeichnet und ist völlig normal. Damit die erste Zeit für dich und deinen neuen Gefährten so harmonisch wie möglich verläuft, haben wir diesen Guide erstellt. Erfahre hier alles zur optimalen Vorbereitung, den ersten Tagen und wie du die Weichen für ein entspanntes Hundeleben stellst.

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Hund springt ins Wasser

Vorbereitung vor dem Einzug: Was dein Zuhause braucht

Bevor du deinen Welpen abholst, muss dein Zuhause sicher und einladend sein. Welpen sind kleine Entdecker, die ihre Welt mit dem Maul erkunden.

Checkliste: Grundausstattung für deinen Welpen

Damit du am ersten Tag nicht panisch zum nächsten Tierfachgeschäft fahren musst, sollte diese Grundausstattung bereitstehen:

  • Futter- und Wassernäpfe: Standfest und leicht zureinigen.
  • Schlafplatz: Ein Körbchen oder eine weiche Decke, die der aktuellen Grösse des Welpen entspricht.
  • Sicherheitszubehör: Ein weiches Welpengeschirr und eine kurze Leine.
  • Transportbox: Hilfreich für die sichere Fahrtund als Rückzugsort im Haus.
  • Spielzeug: Ein bis zwei welpengerechte Spielsachen zum Kauen und Entdecken.
  • Hygiene-Set: Küchenrollen, Putztücher und ein neutralisierender Reiniger für kleine Malheure.
  • Futter: Ein Vorrat des gewohnten Welpenfutters vom Züchter, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.

Sicherheits- und Hygienetipps für dein Zuhause

Dein Zuhause „welpensicher“ zu machen bedeutet, Gefahrenquellen aus der Sichtweise des Hundes zu betrachten. Achte besonders auf:

  • Stromkabel: Diese sollten ausser Reichweite sein oder gesichert werden.
  • Giftpflanzen: Viele Zimmerpflanzen sind für Hunde giftig.
  • Treppen: Gitter an den Treppen verhindern gefährliche Stürze.
  • Kleinteile: Alles, was verschluckt werden könnte (Medikamente, Kleinteile), muss in Schränke.
  • Giftige Lebensmittel: Schokolade, Avocado oder Weintrauben dürfen niemals erreichbar sein.

Tipp: Informiere dich auch über die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Schweiz, wie die Anmeldung bei der Gemeinde und die Einfuhrbestimmungen, falls dein Welpe aus dem Ausland kommt. Mehr Informationen findest du beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit.

Labrador-Welpe sitzt im Gras mit offenem Maul

Tag des Einzugs stressfrei gestalten

Der grosse Tag ist da! Versuche, den Welpen in den Morgenstunden abzuholen. So hat er den ganzen Tag Zeit, sein neues Heim bei Tageslicht zu erkunden, bevor die erste Nacht anbricht.
Wenn ihr zu Hause ankommt, führt der erste Weg nicht direkt ins Wohnzimmer, sondern zum künftigen Löseplatz im Garten oder vor dem Haus. Gib ihm Zeit, sich zu erleichtern, und lobe ihn überschwänglich dafür. In der Wohnung angekommen, öffne die Transportbox und lass ihn in seinem eigenen Tempo herauskommen. Bedränge ihn nicht – Beobachten ist in den ersten Stunden die wichtigste Übung für dich.

Unser Tipp: Dein Welpe verhält sich komisch und du bist unsicher ob alles in Ordnung ist? Als Calingo-Kund:in profitierst du von einer kostenlosen telemedizinischen Beratung – rund um die Uhr, 24/7. So erhältst du schnell und unkompliziert Unterstützung für dich und deinen Welpen, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

Familie und Umgebung beschnuppern

Es ist verständlich, dass Freunde und Verwandte das neue Familienmitglied sofort sehen wollen. Doch in den ersten Tagen gilt: Besucher müssen warten. Der Welpe muss erst einmal eine Bindung zu seinen engsten Bezugspersonen aufbauen und lernen, dass er bei euch sicher ist.
Sobald sich der Welpe eingelebt hat (meist nach ein paar Tagen), kannst du beginnen, ihn behutsam mit der Aussenwelt vertraut zu machen. Die sogenannte Präge- und Sozialisierungsphase zwischen der 8. und 12. Lebenswoche ist entscheidend. Er muss lernen, dass Autos, Fahrräder und andere Menschen zum Alltag gehören, aber achte darauf, ihn nicht mit Reizen zu überfluten. 15 Minuten ruhiges Beobachten an einem belebten Ort sind oft effektiver als stundenlanges Herumlaufen.

Ruhe, Routine und Rückzugsorte für den Welpen

Welpen brauchen unglaublich viel Schlaf – etwa 18 bis 20 Stunden am Tag. Ein häufiger Fehler ist es, den Hund ständig zu bespassen. Wer den Welpen zu dauerhafter Aktivität animiert, erzieht sich einen „Workaholic“, der später nie zur Ruhe kommt.
Etabliere von Anfang an feste Routinen. Das gibt dem Welpen Sicherheit. Dazu gehören auch sogenannte Ignorierzeiten. Gewöhne ihn daran, dass er nicht immer im Mittelpunkt steht, indem du dich zweimal täglich für ca. 20 Minuten mit anderen Dingen beschäftigst und ihn auf seinem Platz in Ruhe lässt – idealerweise mit einer Knabberstange.

Unser Tipp: Als Kund:in von Calingo bekommst du einen Gratis GPS & Health Tracker von Tractive geschenkt. Dadurch weisst jederzeit wo dein Welpe ist (falls er mal die Welt ohne dich erkundigt) und wie es ihr geht. Mit der Zusatzdeckung Prävention übernehmen wir sogar bis zu CHF 200 pro Jahr für dein Tractive-Abo.

Eingewöhnung, Schlaf & Stubenreinheit

Die erste Nacht ist oft die grösste Herausforderung. Es empfiehlt sich, den Welpen in den ersten Nächten neben dem Bett schlafen zu lassen, etwa in einer Box oder einem hohen Körbchen. So spürt er deine Nähe, hat weniger Angst und du merkst sofort, wenn er unruhig wird und nach draussen muss.
Das Thema Stubenreinheit erfordert Fleiss. Die Faustregel lautet: Nach jedem Schlafen, Fressen, Spielen und Trinken geht es sofort nach draussen. Achte auf Signale wie intensives Schnüffeln am Boden oder im Kreis drehen. Sollte doch ein Malheur passieren: Nicht schimpfen! Das verunsichert den Welpen nur. Reinige die Stelle kommentarlos mit einem Enzymreiniger oder Essigwasser (kein Ammoniak), um den Geruch komplett zu neutralisieren.

Welpe als Zweithund: Chancen & Herausforderungen

Zieht ein Welpe als Zweithund ein, ist das Management besonders wichtig. Der Ersthund darf sich nicht vernachlässigt fühlen. Beachte auch, dass in vielen Gemeinden der Zweithund steuerlich teurer ist. Die Zusammenführung sollte auf neutralem Boden oder sehr kontrolliert stattfinden, damit der Welpe nicht von einem stürmischen Ersthund überrannt wird, was emotionale Schäden hinterlassen könnte.

Golden Retriever Hündin mit Welpe

10 unverzichtbare Tipps für den Einzug eines Welpen

  1. Geduld ist alles: Dein Welpe muss die Welt erst verstehen lernen. Gib ihm die Zeit, die er braucht.
  2. Sicherheit geht vor: Mache deine Wohnung welpensicher (Kabel, Pflanzen, Chemie).
  3. Vorsorge treffen: Schliesse frühzeitig eine Hundeversicherung ab, um vor hohen Tierarztkosten geschützt zu sein.
  4. Schlaf priorisieren: Achte darauf, dass dein Welpe auf seine 20 Stunden Ruhe kommt.
  5. Positive Verstärkung: Lobe erwünschtes Verhalten sofort (innerhalb von 1-2 Sekunden).
  6. Keine Gewalt: Moderne Erziehung basiert auf Belohnung, nicht auf Angst oder Druck.
  7. Alleinesein kleinschrittig üben: Beginne erst nach der Eingewöhnung (ca. ab dem 5. Monat) mit dem richtigen Training, aber führe vorher schon kurze „Zimmertrennungen“ ein.
  8. Stubenreinheit durch Konsequenz: Geh lieber einmal zu viel nach draussen als einmal zu wenig.
  9. Professionelle Hilfe: Eine gute Hundeschule unterstützt dich nicht nur beim Training, sondern gibt dir auch emotionalen Rückhalt.
  10. Selbstfürsorge: Wenn dich der „Welpenblues“ packt, such dir Hilfe und tausch dich mit anderen Haltern aus – es wird besser!

Hundeversicherung für meinen Welpen: Warum sich ein früher Abschluss lohnt

Ein Welpe ist neugierig, verspielt und manchmal schneller beim Tierarzt, als man denkt. Eine Hundeversicherung schützt dich vor unerwartet hohen Kosten bei Krankheiten oder Unfällen.
Ein früher Abschluss lohnt sich besonders, da junge Hunde meist noch keine Vorerkrankungen haben und die Prämie mit zunehmendem Alter nur noch teurer wird. Bei Calingo kannst du deinen Welpen bereits ab acht Wochen versichern und profitierst von umfassendem Schutz sowie vielen weiteren Zusatzservices.

Was braucht man alles, wenn ein Welpe einzieht?
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Zur Grundausstattung gehören Futter- und Wassernäpfe, ein passendes Welpengeschirr mit Leine, ein Schlafplatz, Spielzeug, Transportbox und das gewohnte Futter vom Züchter.

Wie lange sollte man sich Zeit nehmen, wenn ein Welpe einzieht?
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In den ersten Wochen sollte der Welpe niemals allein gelassen werden. Es ist ratsam, sich mindestens zwei bis drei Wochen Urlaub zu nehmen, um die Eingewöhnung und das erste Training intensiv zu begleiten.

Wie gewöhnt man einen Welpen an sein neues Zuhause?
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Lass den Welpen die Wohnung in seinem Tempo erkunden, schaffe feste Routinen und biete ihm einen sicheren Rückzugsort. Ruhe und Geduld sind in den ersten Tagen wichtiger als Training.

Wie reagiert ein Ersthund auf einen neuen Welpen?
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Das ist individuell verschieden. Wichtig ist, dass der Ersthund weiterhin Aufmerksamkeit bekommt und der Welpe ihn nicht ständig bedrängt. Kontrollierte Begegnungen helfen, ein stabiles Team zu bilden.

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Von Haustiereltern für Haustiereltern

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