Trennungsstress nach den Ferien: So findet ihr auch jetzt noch gemeinsam zurück in den Alltag
Der erste Arbeitstag ist längst wieder Realität, und deine Fellnase tut sich sichtlich schwer damit? Es ist nicht zu spät, gegenzusteuern. Wir zeigen dir, was jetzt hilft, wenn Hund oder Katze nach den Ferien mit dem Alleinsein kämpfen.

Alltag schon gestartet? So hilfst du deiner Fellnase jetzt beim Umstellen
Wochenlang war jemand da: lange Spaziergänge, viel Kuscheln, ständige Gesellschaft. Und jetzt? Zurück ins Büro, in die Schule, in den gewohnten Trott. Für uns Menschen ist das schon eine Umstellung, für Hund und Katze kann sie noch grösser sein.
Warum der Wechsel für Tiere so schwer sein kann
Hunde und Katzen lieben Gewohnheiten. Wochen mit durchgehender Anwesenheit schaffen eine neue Normalität, und diese ändert sich am ersten Arbeitstag oft ziemlich abrupt. Die Folge kann echter Trennungsstress sein, bei Hunden genauso wie bei Katzen, auch wenn Letztere das gerne mal etwas subtiler zeigen.
Woran erkennst du, dass dein Tier gestresst ist?
Bei Hunden sind es oft Bellen oder Jaulen, sobald die Wohnungstür zufällt, Unruhe oder zerkaute Gegenstände, obwohl das eigentlich längst kein Thema mehr war. Katzen zeigen sich dagegen häufiger zurückgezogen, putzen sich exzessiv, meiden die Katzentoilette oder fressen schlechter. Kommt dir das bekannt vor? Dann lohnt sich ein genauerer Blick.
Unser Tipp: Als Kund:in von Calingo bekommst du einen Gratis GPS & Health Tracker von Tractive geschenkt. Dadurch kannst du stets ein Auge auf die Gesundheit deines Vierbeiners haben und dank smarter Gesundheitsüberwachung weisst du jederzeit, wie es deinem Liebling geht. Mit der Zusatzdeckung Prävention übernehmen wir sogar bis zu CHF 200 pro Jahr für dein Tractive-Abo.
So hilfst du deinem Tier jetzt, auch wenn der Alltag schon läuft
Die Ferien sind vorbei, der Umstieg ist bereits passiert. Aber das ist kein Grund zur Sorge, es ist nie zu spät, gegenzusteuern. Wichtig ist vor allem eines: Ruhe und Konsequenz beim Gehen und Kommen. Grosse Abschiedsszenen oder ein überschwängliches "Ich hab dich so vermisst!" bei der Rückkehr heizen die Aufregung eher an, als sie zu beruhigen. Ein kurzes, beiläufiges "Bis später" reicht völlig.

Kann deine Fellnase die Abwesenheit noch nicht gut verkraften, hilft es, künstlich wieder kleinere Portionen zu üben: Verlasse die Wohnung bewusst für ein paar Minuten, auch am Wochenende, und steigere die Dauer schrittweise. So lernt dein Hund oder deine Katze, dass du auch wieder zurückkommst. Ein Kauartikel, ein Schnüffelteppich oder Intelligenzspielzeug helfen dabei, die Zeit sinnvoll zu überbrücken, und lenken vom Alleinsein ab. Wie du das Futter deiner Katze clever als Beschäftigung einsetzen kannst, zeigen wir dir in unserem Beitrag: Activity Feeding – wie ich meine Katze artgerecht füttere
Auch feste Rituale rund um den Alltag geben Sicherheit: Ein ausgiebiger Spaziergang oder eine kurze Spieleinheit vor dem Losgehen baut überschüssige Energie ab und macht das anschliessende Alleinsein leichter. Ein Kleidungsstück mit deinem Geruch am Lieblingsplatz kann zusätzlich beruhigend wirken. Und auch wenn der Tag durchgetaktet ist: Plane bewusst wieder Zeit für ungeteilte Aufmerksamkeit ein, etwa direkt nach der Arbeit. Das gibt deiner Fellnase die Sicherheit, dass sich an eurer Beziehung nichts geändert hat, auch wenn der Alltag jetzt anders aussieht.
Wann du dir Unterstützung holen solltest
Bleibt der Stress trotz schrittweiser Gewöhnung über Wochen bestehen oder wird er sogar schlimmer, ist es Zeit, mit deiner Tierärztin, deinem Tierarzt oder einer Verhaltensberatung zu sprechen. Unbehandelt kann sich anhaltender Trennungsstress sonst zu einem echten Problem entwickeln.
Mit etwas Geduld und ein paar klaren Routinen findet ihr beide bald wieder in euren gemeinsamen Rhythmus zurück.
Unser Tipp: Bist du dir unsicher, ob das Verhalten deiner Fellnase normal ist? Als Calingo Kund:in profitierst du von einer kostenlosen telemedizinischen Beratung – rund um die Uhr, 24/7. So erhältst du schnell und unkompliziert Unterstützung für dich und dein Tier, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.
Das ist von Tier zu Tier unterschiedlich. Manche finden sich schon nach ein paar Tagen zurecht, andere brauchen etwas länger. Mit festen Routinen und ein bisschen Geduld klappt's meistens schneller, als du denkst.
Nicht unbedingt. Manche Fellnasen freuen sich über Gesellschaft, bei anderen hängt der Trennungsstress aber vor allem an dir als Bezugsperson, sodass ein zweites Tier dann leider wenig bringt.
Das solltest du nie auf eigene Faust entscheiden. Ob pflanzliche oder verschreibungspflichtige Optionen infrage kommen, klärst du am besten mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt.
Von Haustiereltern für Haustiereltern
Die Gesundheit deiner Fellnase ist unser Job







