Blog
Category
2026-04-24
2026-04-24

Zecken, Flöhe und Würmer: Alles, was du über Parasiten wissen musst

Parasiten wie Flöhe, Zecken, Milben und Würmer können Hunde und Katzen unbemerkt befallen und sowohl für Tiere als auch für Menschen gesundheitliche Risiken mit sich bringen. In diesem Blogbeitrag erfährst du, welche Parasiten in der Schweiz besonders relevant sind, wie du einen Befall erkennst und weshalb eine individuell abgestimmte Prophylaxe so wichtig ist.

Beitrag teilen
Hund springt ins Wasser

Das wichtigste in Kürze

Die Gesundheit unserer Hunde und Katzen liegt uns am Herzen. Zwar wissen die meisten Tierbesitzer, dass es Endo  und Ektoparasiten gibt – doch häufig wird unterschätzt, wie oft Tiere tatsächlich befallen sind und welche Folgen ein Parasitenbefall für Tier und Mensch haben kann. Viele denken: „Mein Tier wirkt gesund, also ist das kein Problem“ oder: „Ich habe ja keine Würmer im Kot gesehen“. Dabei leben viele Parasiten lange unbemerkt im Körper, sind mit blossem Auge gar nicht sichtbar und verursachen erst spät oder manchmal gar keine Symptome.

Ektoparasiten

Sie sind klein und krabbeln – und trotzdem haben sie eine grosse Bedeutung für die Gesundheit unserer Hunde und Katzen: die Ektoparasiten. Sie sind vor allem zwischen März und November aktiv, aufgrund der Klimaerwärmung können sie aber auch im Winter aktiv sein, vor allem wenn es mild ist. Anders als Endoparasiten leben sie nicht im Inneren des Körpers, sondern direkt auf Haut und Fell. Dazu gehören Zecken, Flöhe, Milben, Läuse und Haarlinge. In südlicheren Ländern spielen zusätzlich Stechmücken, Sandmücken und bestimmte Fliegenarten eine wichtige Rolle. Viele dieser Parasiten verursachen Juckreiz, Hautveränderungen oder allergische Reaktionen, einige können zudem Krankheitserreger übertragen. Weil ein Befall oft unauffällig beginnt, wird er leicht übersehen oder erst spät erkannt.
In diesem Abschnitt geben wir einen Überblick über die wichtigsten Ektoparasiten in der Schweiz, erklären, welche Risiken sie mit sich bringen, und zeigen, wie ein wirksamer Schutz aussieht.

Flöhe

Der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) ist die häufigste Flohart bei Hunden und Katzen in Europa und verursacht den Grossteil der Flohbefälle. Nur ein kleiner Teil der Flohpopulation befindet sich tatsächlich auf dem Tier – der überwiegende Teil (Eier, Larven und Puppen) lebt in der Umgebung wie Teppichen, Körben oder Polstern.

Wie sich ein Flohbefall bemerkbar macht
Die Symptome reichen von mildem Juckreiz bis zu ausgeprägten Hautveränderungen. Besonders empfindliche Tiere entwickeln eine Flohspeichelallergie (FAD) mit starkem Juckreiz, Krusten, Papeln und Haarverlust. Bei jungen oder geschwächten Tieren kann ein starker Befall sogar zu Blutarmut führen. Zudem können Flöhe den Bandwurm Dipylidium caninum übertragen oder als Vektoren für Bakterien wie Bartonella henselae fungieren. Flöhe sind mit blossem Auge sichtbar, bewegen sich jedoch schnell und springen häufig weg, sodass man sie oft nicht direkt findet. In den meisten Fällen erkennt man einen Flohbefall über den Flohkot, der als krümeliger, schwarzer „Sand“ im Fell erscheint. Streicht man diese Krümel auf ein feuchtes Tuch, verfärben sie sich rötlich – ein sicherer Hinweis darauf, dass es sich um Flohkot handelt.

Wie man Flöhe effektiv bekämpft
Wird ein Befall festgestellt, müssen alle Tiere im Haushalt behandelt werden. Da die meisten Entwicklungsstadien sich in der Umgebung befinden, ist eine gründliche Reinigung wichtig: Staubsaugen, Waschen von Textilien und, bei starkem Befall, auch eine gezielte Umgebungsbehandlung. Für Tiere mit hohem oder anhaltendem Risiko – etwa Freigänger oder Tiere in Mehrtierhaushalten – wird eine ganzjährige Prophylaxe empfohlen.

Bild von einem Floh

Zecken

Zecken gehören zu den wichtigsten Ektoparasiten, weil sie schwere Erkrankungen übertragen können. In der Schweiz ist vor allem Ixodes ricinus (der Holzbock) verbreitet; regional spielen auch Dermacentor-Arten eine Rolle. Zecken können Erreger wie Borrelien, Anaplasmen, Ehrlichien oder Babesien übertragen, die beim Hund teils schwer verlaufende Infektionen auslösen können. Nicht zu vergessen ist die Übertragung des FSME Virus (Frühsommer Meningoenzephalitisvirus) durch Zecken. Zwar erkranken Hunde insgesamt seltener als Menschen, doch wenn eine Infektion auftritt, kann sie zu einer schweren neurologischen Erkrankung führen. Da es – anders als beim Menschen – keine zugelassene Impfung für Hunde gibt, spielt die konsequente Zeckenprophylaxe eine entscheidende Rolle, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Katzen sind insgesamt seltener von vektorübertragenen Erkrankungen betroffen. Dennoch können hämotrope Mykoplasmen durch Zecken auf Katzen übertragen werden und insbesondere bei geschwächten Tieren zu klinischen Problemen führen.

Was passiert bei einem Zeckenstich?
Zecken sitzen bevorzugt an dünn behaarten Körperstellen wie Kopf, Ohren, Achseln oder im Leistenbereich. Neben lokalen Hautreaktionen besteht das Hauptrisiko in der Übertragung von Krankheitserregern. Da diese Übertragung meist erst Stunden nach dem Stich erfolgt, ist eine frühe Entfernung entscheidend. Eine einzelne Zecke kann mehrere Erreger gleichzeitig übertragen.

Wie entferne ich eine Zecke korrekt?
Zecken sollten mit einer geeigneten Zange oder Pinzette möglichst nah an der Haut gefasst und langsam herausgezogen werden. Auf Hausmittel wie Öl oder Alkohol sollte unbedingt verzichtet werden, da diese Substanzen die Zecke stressen und dazu führen können, dass sie noch mehr Speichel oder Erreger in die Wunde abgibt.

Besonders bei Tieren mit regelmässigem Auslauf wird eine ganzjährige Zeckenprophylaxe empfohlen, da Zecken zunehmend auch im Winter aktiv sind.

Bild von einer Zecke

Läuse und Haarlinge

Läuse und Haarlinge kommen seltener vor, treten aber vor allem bei jungen, alten oder immungeschwächten Tieren auf. Läuse wie Linognathus setosus befallen nur den Hund, während Haarlinge (Trichodectes canis, Felicola subrostratus) sowohl Hunde als auch Katzen betreffen können

Wie sich ein Befall zeigt
Typisch sind: starker Juckreiz, Schuppen, ein ungepflegt wirkendes Fell und fest an den Haaren klebende Nissen. Haarlinge verursachen oft deutliche Irritationen und Hautentzündungen, bei starkem Befall kann auch Blutarmut auftreten.

Bekämpfung
Eine Behandlung mit geeigneten Insektiziden ist notwendig, zusätzlich sollten Schlafplätze, Decken und Bürsten gründlich gereinigt werden. Tiere mit engem Kontakt sollten ebenfalls mitbehandelt werden, um Neuinfektionen zu vermeiden.

Milben

Milben sind eine sehr vielfältige Gruppe und können unterschiedliche Erkrankungen verursachen – von Juckreiz über Entzündungen bis zu schwerem Hautbefall. Zu den wichtigsten Milbenarten bei Hund und Katze zählen

Ohrmilben (Otodectes cynotis): Besonders häufig bei Katzen. Sie verursachen starken Juckreiz, Kopfschütteln und ein dunkelbraunes, „kaffeesatzartiges“ Sekret im Ohr. 

Sarcoptes-Milben (Hund): Eine hoch ansteckende, stark juckende Hauterkrankung. Sie beginnt häufig an Ohren, Ellbogen und Bauch und breitet sich ohne Behandlung über den ganzen Körper aus. Auch Menschen können vorübergehend betroffen sein (Pseudokrätze).

Notoedres-Milben (Katze): Ebenfalls extrem juckend, meist am Kopf und an den Ohrrändern. Ohne Behandlung kann die Erkrankung schwer verlaufen.

Cheyletiella (Pelzmilben): Erkennbar als „bewegliche Schuppen“. Häufig bei Jungtieren oder in Mehrtierhaltungen. Ebenfalls auf den Menschen übertragbar.

Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis): Vor allem im Spätsommer und Herbst aktiv. Die orangefarbenen Larven verursachen starken Juckreiz, besonders an Pfoten, Bauch und Kopf.

Demodex: diese Haarbalgmilben lösen vor allem bei jungen oder immungeschwächten Tieren eine Demodikose aus. Sie ist nicht ansteckend, aber kann, insbesondere bei generalisierten Formen, schwer verlaufen.

Therapie
Je nach Milbenart kommen Spot-ons oder Tabletten zum Einsatz. Oft müssen auch Kontakttiere behandelt und die Umgebung gereinigt werden. Bei starkem Juckreiz kann eine zusätzliche symptomatische Therapie sinnvoll sein.

Wie oft soll ich mein Tier gegen Ektoparasiten schützen?

Hier spielt das individuelle Risiko eine grosse Rolle. Folgende Faktoren sind entscheiden:

  • Auslauf (Wald, Wiese, Gärten)
  • Kontakt zu anderen Tieren
  • Mehrtierhaushalt
  • Jagdverhalten (vor allem bei Katzen)
  • Aufenthalt in Tierpensionen, Hundeschule oder Tierheim
  • Hauterkrankungen oder Allergien

Grundsätzlich gilt:
Wie bereits erwähnt, führen der Klimawandel und zunehmend milde Winter dazu, dass Ektoparasiten auch in den Wintermonaten aktiv sein können. Ein durchgehender Schutz ist daher für viele Tiere sinnvoll und aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert. Tiere mit Allergien benötigen eine besonders konsequente Prophylaxe.
Halsbänder oder Spot‑on‑Präparate aus dem Supermarkt oder aus dem Petshop, bieten keinen ausreichenden Schutz vor Ektoparasiten und sollten nie als alleinige Prophylaxe eingesetzt werden. Für Katzen dürfen ausschliesslich für Katzen zugelassene Produkte verwendet werden. Präparate, die beispielsweise nur für Hunde bestimmt sind – insbesondere solche mit hochkonzentrierten Pyrethroiden – können für Katzen stark giftig bis lebensbedrohlich sein. Daher sollten Spot‑Ons, Tabletten oder Halsbänder immer entsprechend der Tierart und des Körpergewichts eingesetzt werden. Kaufe die Parasitenpräparate am besten direkt bei deinem Tierarzt und lass Dich dabei fachkundig beraten.

Unser Tipp: Bist du dir unsicher, ob dein Hund oder deine Katze unerwünschte kleine Mitbewohner hat? Als Calingo-Kund:in profitierst du von einer kostenlosen telemedizinischen Beratung – rund um die Uhr, 24/7. So erhältst du schnell und unkompliziert Unterstützung für dich und dein Tier, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit.

Endoparasiten

Weltweit gibt es hunderte verschiedener Wurmarten, die im Körperinneren ihrer Wirte leben. Für Hunde und Katzen in der Schweiz sind vor allem Hakenwürmer, Spulwürmer und Bandwürmer von Bedeutung – insbesondere aufgrund der möglichen Übertragung auf den Menschen.
Auch Lungenwürmer, Herzwürmer und Augenwürmer spielen regional eine Rolle, werden in diesem Beitrag jedoch nicht weiter behandelt. Ebenso bleiben Protozoen wie Giardien im Rahmen dieses Artikels bewusst ausser Betracht.

Haken- und Spulwürmer

Hunde und Katzen können sich in jedem Alter mit Spul  oder Hakenwürmern infizieren. Die Ansteckung erfolgt vor allem über die Aufnahme von Wurmeiern aus der Umwelt, etwa über mit Kot verunreinigte Erde oder Gegenstände.
Welpen haben ein besonders hohes Risiko: Hundewelpen können sich je nach Wurmart bereits im Mutterleib oder über die Muttermilch anstecken, bei Katzenwelpen erfolgt die Übertragung über die Milch. Deshalb werden Welpen deutlich häufiger entwurmt als erwachsene Tiere. Die allgemeine Empfehlung lautet: Hunde ab zwei Wochen und Katzen ab drei Wochen Alter zu entwurmen, jeweils alle zwei Wochen bis zwei Wochen nach der letzten Milchaufnahme.
Auch Menschen können sich infizieren. Hakenwürmer verursachen die sogenannte Larva migrans cutanea, während Spulwürmer zu viszeralen oder okulären Larva migrans Formen führen können, bei denen Organe oder sogar das Auge betroffen sein können.
Besonders bemerkenswert: Studien aus der Universität Hannover zeigen, dass rund 20 % der Wohnungskatzen mit Spulwürmern infiziert sind – auch ohne Freigang. Infektiöse Wurmeier gelangen häufig über Schuhe, Kleidung oder Fussmatten in die Wohnung.

Bandwürmer

Für die öffentliche Gesundheit sind vor allem Echinococcus granulosus (Hundebandwurm) und Echinococcus multilocularis(Fuchsbandwurm) bedeutsam. Der Hundebandwurm kommt in der Schweiz sehr selten vor und wird meist durch den Verzehr von rohem Fleisch, Innereien oder infizierten Beutetieren übertragen.
Der Fuchsbandwurm ist dagegen in der Schweiz sowie in Zentral‑ und Osteuropa weit verbreitet. Hunde und Katzen infizieren sich, wenn sie infizierte Nagetiere fressen. Hauptendwirt ist der Rotfuchs.
Ein häufiger Irrtum lautet: „Wenn der Fuchs der Endwirt ist, warum soll ich dann meinen Hund entwurmen?“ Die Antwort ist simpel: Frisst ein Hund eine infizierte Maus, kann er selbst zum Endwirt werden und dann infektiöse Eier ausscheiden. Menschen infizieren sich dann durch die Aufnahme dieser Eier. Der Befall kann zur Ausbildung von Zysten in der Leber oder anderen Organen führen und ist unbehandelt oft tödlich. Katzen haben aufgrund ihres Jagdverhaltens ein höheres Risiko, infizierte Nagetiere zu fressen. Für die Übertragung von Echinococcus multilocularis sind sie jedoch von geringer Bedeutung, da Katzen ungeeignete Wirte sind und selbst bei einer Infektion nur sehr wenige Eier ausscheiden.

Weitere Bandwürmer wie Taenia‑Arten verursachen bei Hunden und Katzen meist keine Symptome. Dipylidium caninum, der sogenannte Gurkenkernbandwurm, wird über Flöhe, Läuse oder Haarlinge übertragen und kann bei Tieren Juckreiz und„Schlittenfahren“ auslösen.

Symptome eines Wurmbefalls

Die Symptome eines Parasitenbefalls können sehr unterschiedlich ausfallen und hängen sowohl von der Parasitenart als auch vom Gesundheitszustand und Alter des Tieres ab. Sie reichen von eher milden Anzeichen wie Durchfall, Erbrechen oder dem typischen „Schlittenfahren“ bis hin zu schwerwiegenden Folgen wie Gewichtsverlust, starker Abmagerung oder sogar Blutarmut (Anämie).
Bei Katzen mit Bandwurmbefall lassen sich häufig weisse, reisähnliche Körnchen im Analbereich, im Fell oder auf den Schlafplätzen finden. Dabei handelt es sich um Proglottiden, also Bandwurmglieder, die der Erreger zur Fortpflanzung ausscheidet. Ihr Auftreten ist ein deutlicher Hinweis auf einen bestehenden Bandwurmbefall und sollte tierärztlich abgeklärt werden.

Wie oft soll ich mein Tier entwurmen?

Wie häufig ein Tier entwurmt werden sollte, hängt stark vom individuellen Risiko ab. Faktoren wie Alter, Haltung, Auslauf, Fütterung und die Nutzungsart beeinflussen, wie wahrscheinlich ein Wurmbefall ist. Die folgenden Beispiele orientieren sich an den Empfehlungen der ESCCAP (europäische Vereinigung führender Veterinärparasitologen) und verdeutlichen, wie unterschiedlich der Bedarf sein kann.

  • Tiere, die regelmässig rohes Fleisch, insbesondere Innereien wie Lunge oder Leber, erhalten, haben ein erhöhtes Risiko für Bandwurminfektionen. Bei ihnen empfiehlt sich eine Behandlung ungefähr alle vier Wochen.
  • Hunde und Katzen mit Freigang, jagende Hunde oder Tiere, die leicht an Nagetiere gelangen, sollten monatlich entwurmt werden, da sie besonders gefährdet sind, Spul-, Haken- oder Bandwürmer aufzunehmen.
  • Ist das Risiko hingegen unklar, keine immungeschwächten Personen oder Säuglinge leben im Haushalt und das Tier hat regulären Auslauf, gilt eine vierteljährliche Entwurmung, also viermal pro Jahr, als sinnvoll und praktikabel.
Katze, die jagt.

Ich möchte meinem Tier nicht ständig eine Wurmkur verabreichen. Gibt es Alternativen zur Entwurmung?

Kotuntersuchungen können eine Alternative zur Entwurmung sein. Sie verhindern jedoch nicht, dass ein Tier zwischen den Untersuchungen bereits infektiöse Eier ausscheidet.
Wenn Kotuntersuchungen als Alternative gewählt werden, sollten sie genauso häufig durchgeführt werden, wie sonst entwurmt würde.

Schlusswort

Parasiten gehören leider zum Alltag unserer Hunde und Katzen, doch mit dem richtigen Wissen und einer individuell abgestimmten Prophylaxe lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren. Entscheidend ist, dass Präventions-  und Behandlungsstrategien nicht pauschal, sondern immer an das Alter, die Lebensweise, den Auslauf und das Gesundheitsprofil deines Tieres angepasst werden.
Eine regelmässige Entwurmung sowie ein konsequenter Schutz vor Ektoparasiten tragen nicht nur zur Gesundheit deines Vierbeiners bei, sondern schützen auch dich und deine Familie. Bei Unsicherheiten oder Fragen lohnt es sich immer, frühzeitig fachlichen Rat einzuholen – denn je früher ein Befall erkannt wird, desto einfacher und effektiver lässt er sich behandeln.

Präventive Behandlungen wie Floh‑, Zecken‑ und Wurmprophylaxe sind – je nach gewählter Calingo‑Deckung – mitversichert. So kannst du die Parasitenvorsorge für dein Tier einfacher planen und finanziell entlastet umsetzen.
Wenn du unsicher bist, welcher Schutz für dein Tier sinnvoll ist oder ob ein Befall vorliegen könnte, profitierst du als Calingo‑Kund:in zusätzlich von einer kostenlosen telemedizinischen Beratung.

Reicht eine Behandlung gegen Ektoparasiten nur im Sommer aus?
Arrow down icon

Durch mildere Winter sind Zecken und Flöhe zunehmend ganzjährig aktiv. Für viele Tiere ist daher ein durchgehender Schutz sinnvoll, besonders bei regelmässigem Auslauf oder Kontakt zu anderen Tieren.

Ich möchte meine Katze entwurmen, sie nimmt aber keine Tablette. Gibt es eine Alternative?
Arrow down icon

Ja. Zur Entwurmung von Darmparasiten stehen auch geeignete Spot‑on‑Präparate zur Verfügung. Diese werden direkt auf die Haut im Nackenbereich aufgetragen und über die Haut aufgenommen. Für viele Katzen, insbesondere für solche, die Tabletten konsequent verweigern oder sehr stresssensibel sind, stellen sie eine gut praktikable Alternative dar.

Gibt es ein Hausmittel gegen einen Flohbefall?
Arrow down icon

Nein, nicht im eigentlichen Sinne. Hausmittel können einen Flohbefall nicht zuverlässig beseitigen, weder beim Tier, noch in der Umgebung. Sie töten höchstens einzelne erwachsene Flöhe, brechen aber den Flohzyklus nicht und führen deshalb meist zu einem wiederkehrenden Befall.

Mein Hund hatte noch nie eine Zecke. Soll ich trotzdem eine Zeckenprävention machen?
Arrow down icon

Ja, eine Zeckenprävention ist trotzdem sinnvoll. Dass dein Hund bisher keine Zecke hatte, bedeutet nicht, dass er kein Risiko hat. Da Zecken schwere Krankheiten übertragen können, ist die Prävention die wichtigste Schutzmassnahme.

Arrow down icon

Beitrag teilen

Von Haustiereltern für Haustiereltern

Die Gesundheit deiner Fellnase ist unser Job

Happy dog